Schweizer Fachleute besuchen die D.O. Navarra

Sep. 16, 2022

Eine Gruppe von Einkäufern und Fachjournalisten ist aus der Schweiz angereist, um in diesen Tagen die Region zu besuchen und die Ursprungsbezeichnung Navarra im Rahmen einer vom Kontrollrat organisierten Aktion kennenzulernen.

Während dieser Tage wurde die Herkunftsbezeichnung Navarra von einer Gruppe von Schweizer Fachleuten besucht, die die Weinkarte der Region durch die folgenden an der Aktion teilnehmenden Weinkellereien bereisten: Bodegas Marco Real; Bodega Inurrieta, Bodegas Caudalía, Bodega Otazu, Bodega de Sada, Bodegas Manzanos Campanas, Grupo Vitilia, Bodegas Castillo de Monjardín, Bodegas Príncipe de Viana, Bodegas Máximo Abete, Bodega San Martín, Bodegas Marqués de Montecierzo, Bodegas La Casa de Lúculo, Bodega Nekeas, Bodega de Sarría, Bodegas Escudero, Bodegas Pagos de Araiz, Bodegas Gran Feudo und Bodegas Pago de Larrainzar.

Die Einkäufer und Journalisten aus der Schweiz, die einen der attraktivsten Momente des Weinbauzyklus, die Weinlese, miterlebt haben, haben die von der Aufsichtsbehörde der D.O. Navarra organisierte Aktion sehr positiv bewertet. Sie interessierten sich insbesondere für die Rotweine aus Garnacha und die Weißweine aus Chardonnay, die in der Region eine berühmte Tradition haben. Aus ihrer Sicht sind dies Weine, die für den Schweizer Gaumen attraktiv sein könnten. Sie hoben auch die Qualität aller Weine hervor.

Die Schweiz steht an vierter Stelle in der Rangliste der Märkte, in die die Herkunftsbezeichnung Navarra ihre Exporte lenkt. Im vergangenen Jahr wurden rund 750.000 Liter Navarra-Wein in der Schweiz verkauft, mehr als die Hälfte davon waren Rotweine, die meisten davon Crianza. "Die Schweiz ist eines der zehn wichtigsten Importländer für Navarra. Sie ist seit langem ein wichtiger Markt für unsere Weine, die von den Verbrauchern sehr geschätzt werden. Mit dieser Aktion wollten wir sie dazu bringen, uns besser kennen zu lernen, durch unsere Weinberge zu spazieren und unsere Identität aufzusaugen", sagt Elena Arraiza, Leiterin der Aufsichtsbehörde der DO Navarra.

Gemäss den Daten des Berichts 2021 der Spanischen Weinmarktbeobachtungsstelle importierte die Schweiz zum ersten Mal in ihrer Geschichte Flaschenwein zu einem höheren Preis als italienischen Wein. Sie steigerte auch ihre Weinverkäufe um 3,8% in der Menge und 16% im Wert, auf 188,2 Millionen Liter und CHF 1.343 Millionen, bei einem Durchschnittspreis von CHF 7,13 pro Liter, dem höchsten in ihrer Geschichte.

D.O NAVARRA
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